Minijob-Grenze steigt auf 603 Euro ab 2026
Ab dem 1. Januar 2026 wird die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs in Deutschland auf 603 Euro angehoben. Diese Anpassung ist eine direkte Folge der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns und ermöglicht Minijobbern, mehr zu verdienen, ohne den Status zu verlieren.
Aktuelle Gesetzeslage
Schutz für Ukraine-Geflüchtete bis März 2027 verlängert
Der vorübergehende Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine wurde auf EU-Ebene bis zum 4. März 2027 verlängert. Diese Entscheidung bietet Millionen Betroffenen dringend benötigte Planungssicherheit und Stabilität.
Bürgergeld wird zur neuen Grundsicherung ab 01.07.2026
Ab dem 1. Juli 2026 erfährt das Bürgergeld eine grundlegende Neuausrichtung. Es wird in "Grundsicherungsgeld" umbenannt und bringt strengere Mitwirkungspflichten sowie angepasste Wohn- und Vermögensregeln mit sich. Diese Änderungen markieren einen wichtigen Schritt in der deutschen Sozialpolitik, der darauf abzielt, die Rahmenbedingungen der sozialen Absicherung neu zu gestalten. Für Empfängerinnen und Empfänger sowie für alle Beteiligten im Sozialsystem bedeutet dies eine Anpassung an neue Vorgaben und Erwartungen.
Neue Regelungen für Miet- und Wohnkosten im Bürgergeld ab Juli 2026
Ab dem 1. Juli 2026 treten Änderungen bei der Übernahme von Miet- und Wohnkosten im Rahmen des Bürgergeldes in Kraft. Die bisherige Schutzphase, die Leistungsberechtigten eine gewisse Zeit zur Anpassung ihrer Wohnsituation gab, wird dabei beschnitten. Diese Neuregelung kann insbesondere Familien mit Kindern betreffen.
Bürgergeld wird zu 'Grundsicherungsgeld' umbenannt
Ab dem 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld in Deutschland offiziell in 'Grundsicherungsgeld' umbenannt. Die Höhe der finanziellen Leistung bleibt dabei vorerst unverändert. Diese Änderung betrifft Empfänger von Sozialleistungen und zielt darauf ab, die Bezeichnung der Leistung klarer zu gestalten.
Unsere Säulen
Alles, was Sie über Leben in Deutschland wissen müssen — sortiert nach Bereich.
Neueste Artikel
Bürgergeld wird zur neuen Grundsicherung ab 01.07.2026
Ab dem 1. Juli 2026 erfährt das Bürgergeld eine grundlegende Neuausrichtung. Es wird in "Grundsicherungsgeld" umbenannt und bringt strengere Mitwirkungspflichten sowie angepasste Wohn- und Vermögensregeln mit sich. Diese Änderungen markieren einen wichtigen Schritt in der deutschen Sozialpolitik, der darauf abzielt, die Rahmenbedingungen der sozialen Absicherung neu zu gestalten. Für Empfängerinnen und Empfänger sowie für alle Beteiligten im Sozialsystem bedeutet dies eine Anpassung an neue Vorgaben und Erwartungen.
Änderungen bei Mindestlohn und Minijob-Grenzen ab 2026
Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 13,90 Euro pro Stunde. Dies führt auch zu einer Anhebung der Minijob-Grenze auf 603 Euro monatlich. Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Rentenversicherungspflicht für Minijobber, die ab dem 1. Juli 2026 entfällt.
EU-Asylpakt: Österreich regelt Familiennachzug neu
Im Rahmen der innerstaatlichen Umsetzung des europäischen Asyl- und Migrationspakts hat Österreich ein Anpassungsgesetz beschlossen. Dieses Gesetz überführt den Familiennachzug aus dem bisherigen Asylrecht in ein Quotensystem und strukturiert die Asylverfahren neu. Ziel ist es, ein faires Gleichgewicht zwischen Solidarität und Verantwortung innerhalb der EU zu schaffen und schnelle sowie faire Verfahren zu gewährleisten.
Neue Ausgabeboxen in Ausländerämtern: Dokumente flexibel abholen
Um Wartezeiten zu reduzieren und die Abholung wichtiger Dokumente zu vereinfachen, führen einige Ausländerämter in Deutschland neue Ausgabeboxen ein. Diese ermöglichen eine flexible und schnelle Abholung von elektronischen Aufenthaltstiteln und Reiseausweisen.
Erleichterter Elternnachzug für Fachkräfte in Deutschland
Eine neue Regelung im Aufenthaltsgesetz erleichtert ab dem 1. März 2024 den Nachzug von Eltern zu qualifizierten Fachkräften in Deutschland. Diese befristete Möglichkeit gilt für Fachkräfte, deren Aufenthaltstitel ab diesem Datum erstmals erteilt wurde, und ist bis Ende 2028 gültig.
Aktuelle Mythen aufgedeckt
Alle ansehen →„Man braucht C1-Deutsch für die deutsche Staatsbürgerschaft.“
In der Regel sind ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau B1 ausreichend.
„Der Vermieter kann mich jederzeit kündigen.“
Falsch. Deutschland hat starken `Mieterschutz` — der Vermieter braucht einen berechtigten Grund.
„Im ersten Jahr habe ich keinen Urlaubsanspruch.“
Falsch. In den ersten 6 Monaten gibt es anteiligen Teilurlaub (1/12 pro vollem Monat), danach den vollen Urlaubsanspruch.
„Jeder muss eine Steuererklärung abgeben.“
Falsch. Reine `Lohnsteuer`-Arbeitnehmer sind meist nicht verpflichtet — eine Abgabe lohnt sich aber oft trotzdem.
„Bei Scheidung vor 3 Jahren verliere ich meinen Aufenthalt.“
Nicht zwingend. Es gibt Härtefälle, die ein eigenständiges Aufenthaltsrecht ermöglichen.
„In der Probezeit habe ich keine Rechte.“
Falsch. Sie haben fast alle Arbeitnehmerrechte — nur die Kündigungsfrist ist kürzer.